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Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Während noch die letzten Plätzchenkrümel auf dem Tisch liegen und die Kindergartenferien mich fordern, nehme ich mir am Abend einen Moment zum Innehalten. Ich reflektiere und teile meinen Jahresrückblick & Neujahrswünsche als Mama bei Tannenbaumglanz und Kerzenschein.
Aktuell sind die Rauhnächte und sie eignen sich ideal für einen Jahresrückblick & Neujahrswünsche. Ein besonders beliebtes Ritual ist das der 13 Wünsche für das nächste Jahr. Vielleicht inspiriert der Artikel zum Mitmachen.
Jahresrückblick als Mama – zwischen Liebe und Erschöpfung
Mama-Sein ist wunderschön und Mama-Sein ist anstrengend. Beides darf wohl gleichzeitig existieren.
Es gab Tage voller Lachen, Nähe und dieser warmen Zufriedenheit, wenn ich mein Kind abends ins Bett gebracht habe und es gab Tage, an denen ich müde war – richtig müde. Tage, an denen Geduld gefehlt hat, an denen ich laut war und gezweifelt habe, ob ich allem gerecht werde.
Ein Jahr voller kleiner Meilensteine
Wenn ich zurückblicke, denke ich nicht zuerst an Momente mit meinem Sohn:
- Das erste Mal ohne Hilfe die Schuhe angezogen.
- Ein Satz, der plötzlich ganz klar ausgesprochen wurde.
- Der erste Tag im Naturkindergarten.
- Die erste Übernachtung bei seiner Freundin ohne mich
- Die erste Nacht auf einer Berghütte
Diese kleinen Meilensteine gehen im Alltag oft unter, weil schon der nächste wartet. Doch am Jahresende wird mir bewusst, wie viel Entwicklung in nur einem Jahr steckt – nicht nur bei meinem Kind, sondern auch bei mir selbst. Die Foto Mediathek auf meinem Handy holt mir diese Momente wieder ins Gedächtnis. Manchmal liege ich abends auf dem Sofa, schaue sie an und es kullern Tränchen vor Rührung.
Dieses Jahr hat mich einiges gelehrt:
- Gesundheit ist das Wichtigste. Der Körper zeigt, wenn es zu viel ist und ich darf zuhören.
- Ich darf langsamer sein. Nicht alles muss sofort erledigt werden.
- Meine Bedürfnisse zählen. Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern notwendig. Auch wenn die To-Do-Liste noch lang ist.
- Vergleiche bringen nichts. Jedes Kind, jede Familie und jede Mama sind anders.
- Es sind die einfachen Dinge, die bleiben. Gemeinsames Kuscheln, Lachen am Küchentisch, draußen rumtoben.
- Das Leben ist endlich. Mutig sein, Träume nicht auf irgendwann verschieben.
Besonders gelernt habe ich, mir selbst mit mehr Nachsicht zu begegnen. Mama-Sein ist ein Lernprozess – jeden Tag aufs Neue. Ich wollte perfekt sein, meinem Sohn nicht die negativen Prägungen mitgeben, die ich selbst in meiner Kindheit bekam. Ich habe akzeptiert, dass das nicht in Perfektion geht. Trauma ist generationsübergreifend und auch er ist Teil davon.
Dankbarkeit & Hoffnung am Jahresende
Am Ende dieses Jahres bin ich vor allem dankbar. Dankbar für Gesundheit, für gemeinsame Zeit, für Wachstum – auch wenn es oftmals unbequem war.
Dankbar für all die Erfahrungen, die mich stärker gemacht haben. Mama zu sein ist die wohl intensivste Erfahrung und heilsamste Reise meines Lebens. Ich bin stolz auf mich, dass ich allein so viel geschafft habe und ich bin stolz auf meinen kleinen Wirbelwind.
Ich bin dankbar für Menschen an meiner Seite, die mir geholfen haben. Dankbar, für den Naturkindergartenplatz, der uns so sehr hilft.

Endlich kann mein Sohn seine Energie leben und wir nicht mehr verurteilt für sein inneres Feuer.
Neujahrswünsche als Mama
Ich gehe mit Wünschen und großer Hoffnung in das neue Jahr. Ich halte nichts von Vorsätzen, aber ich glaube, dass eine bildliche Vision hilft und Kraft gibt.
Stabile Gesundheit & Heilung
Ich erhoffe mir ein stabiles Immunsystem und einen gesunden Körper.
Ich setzte große Hoffnung in die Trauma-Therapie-Methode NARM, die ich im Februar das erste Mal testen werde, um mich endgültig nicht mehr mit meiner traumatischen Kindheit zu identifizieren und freier zu werden. Mein Nervensystem darf dann hoffentlich aus dem Überlebensmodus rauskommen und wieder Sicherheit spüren.
Es wäre wunderbar, wenn ich wieder Kraft für Sport aufbringen kann und Raum für ausgedehnte Wanderungen ohne Kind bekommen kann durch Hilfe in der Betreuung.

Freiheit & Reisen & Leben
Ich wünsche mir finanzielle Freiheit. Dafür wäre es hilfreich, dass der Kindsvater seiner Unterhaltsverpflichtung in voller Höhe nachkommt. Das ist aktuell nicht der Fall. Ich starte neue Projekte auf selbständiger Basis und wünsche mir Erfolg, sodass Existenzängste verschwinden.
Ich wünsche uns einen neuen Wohnort. Mit Platz, Weitblick, Ruhe, Natur und herzoffenen Menschen. In Gemeinschaft zu wohnen mit schönen Verbindungen für mich auf Erwachsenenebene und für Leo mehr Bezugspersonen und andere Kinder. Das würde mir Entlastung bringen.
Ein großer Wunsch ist, endlich wieder zu reisen, denn ich möchte meinem Sohn das Meer zeigen.
Ich wünsche mir, Minimalismus zu leben. Ausmisten, verkaufen und verschenken. Die Wohnung ist voll von Dingen, die ich nicht nutze und glaube, dass das Loslassen von Besitz befreiend sein kann auf allen Ebenen.
Es dürfen neue Menschen in unser Leben kommen, die positiv und kraftvoll an meiner bzw. unserer Seite sind. Mit freien Kapazitäten zum gegenseitigen Zuhören und Begleiten. Vielleicht sogar eine neue Liebe für mich und eine Vaterfigur für meinen Schatz.
Ich möchte mich wieder mehr leben und meine Identität fernab meines Sohnes finden. Abends ausgehen, Konzerte besuchen, durch Bars ziehen. All das gab es seitdem ich Mama bin, nicht mehr und ich vermisse es.
Mein Jahresrückblick und meine Neujahrswünsche als Mama sind geprägt von Optimismus und Hoffnung. Ich wünsche allen Lesern einen gesunden Rutsch und einen friedlichen Übergang in das Jahr 2026.




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