Mein erster Frauenarzttermin stand an. Ich war mittlerweile in der 8. Schwangerschaftswoche und nach den letzten Wochen, in denen ich eigentlich nur diesen positiven Test und meine eigenen Gedanken dazu hatte, war ich ziemlich nervös.
Der positive Schwangerschaftstest
Ich hatte absolut nicht damit gerechnet …
Eigentlich war Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt kein Thema, das gerade besonders viel Raum in meinem Leben eingenommen hätte. Ich war 29, mitten im Studium, arbeitete in der Nachtgastro und war es gewohnt, dass meine Tage und Nächte manchmal ziemlich anders liefen als bei anderen Menschen. Ausschlafen, arbeiten, feiern, lernen, Freunde treffen – alles ziemlich spontan und sehr selbstbestimmt. Und genau so mochte ich es.
Forschungsprojekt in der Schwangerschaft
Ich möchte von meiner Teilnahme an einem Forschungsprojekt namens „Kreativität in der Schwangerschaft“ berichten, an dem ich im Sommer teilgenommen hatte. Es war für mich eine wunderbare Reise zwischen Musik, Forschung und Verbundenheit.
Fremdbestimmung und Stillstand im Mama-Alltag
Die vergangenen Wochen fühlten sich an wie erzwungener Stillstand – fremdbestimmt durch Krankheitswellen, schulfreie Tage und all die zusätzlichen Vorbereitungen rund um Advent und Weihnachten. Dann heißt es als Mama: Funktionieren und irgendwie den Alltag bewältigen. Oft hatte ich dabei das Gefühl: „Alles steht still.“
Gleichzeitig wuchs die Überforderung. Denn, während mein Alltag gefühlt auf Pause drückt, arbeitet nur eines unermüdlich weiter: meine To-do-Liste.
5 Dinge, die ich gern gewusst hätte, bevor ich Mama wurde
Bevor ich Mama wurde, dachte ich, ich hätte eine realistische Vorstellung davon, was mich mit eigenen Kindern erwartet. Ich hatte schon oft Kinder betreut, u.a. ein Jahr als Au-pair in den USA gearbeitet und einige Freundinnen, die schon Mama waren. Doch das Leben mit eigenen Kindern sieht oft ganz anders aus – und beginnt viel früher als ich dachte.
Vorbereitungen auf die Hausgeburt
Vor ziemlich genau sechseinhalb Jahren kam unsere Tochter Emma, gesund und munter in den eigenen vier Wänden zur Welt. Es war eine selbstbestimmte Hausgeburt. Damals war es nicht so leicht, eine Hausgeburtshebamme zu finden, dort im Augsburger Umland, wo wir damals frisch hingezogen waren, weit draußen auf dem Lande, wo Fuchs und Igel sich noch gute Nacht sagen. Bis heute gestaltet sich die Planung einer Hausgeburt, im Geborgenen, im Schutze der vertrauten Umgebung, nicht immer ohne Hürden. Vor allem in gewissen ländlichen Gegenden sind freie Hebammen teilweise weit verstreut.
Mitmachen: Umfrage zu Schwangerschaft und Alkohol
Ihr Wissen ist gefragt!
Wir möchten erfahren, was Sie zum Thema gesundheitsförderndem Verhalten während der Schwangerschaft in Bezug auf Alkohol wissen.
Meine Hebamme ist die Beste
Ich bin sehr glücklich darüber, dass meine Hebamme Sabine an meiner Seite war und immer noch ist. Auch fast 2 Jahre nach der Geburt, ist sie eine tragende Säule und Ratgeberin in meinem Umfeld. Ich blicke voller Dankbarkeit zurück auf Ihre ganzheitliche Begleitung in so vielen Bereichen. Meine Hebamme ist die Beste.
Junge oder Mädchen?
Unser erstes Kind war ein Überraschungspaket. Ich wollte mir sein Geschlecht nicht vor der Geburt verraten lassen. Ob Mädchen oder Junge – es war mir völlig egal. Auch wenn diese Entscheidung auf viel Unverständnis stieß. „Ich könnte es das ja nicht so lange aushalten. Ich wäre viel zu neugierig“, bekam ich oft zu hören. Für mich zählte nur, dass die Schwangerschaft intakt und das Baby gesund war.
Mein Freund hätte das Geschlecht des Babys gern schon vor seiner Geburt erfahren.
Baby on Board: Reisen in der Schwangerschaft
Verreisen und dabei fremde Länder und Kulturen zu erleben, ist meine große Leidenschaft. Ich habe nie eingesehen, warum sich das nicht auch während der Schwangerschaft oder später mit Baby realisieren lassen sollte – vorausgesetzt, alles ist medizinisch in Ordnung. In meiner ersten Schwangerschaft fuhren wir direkt nach dem ersten Ultraschall beim Frauenarzt ins Allgäu. Obwohl es nur zwei Tage über meinem 39. Geburtstag waren, werde ich diese kurze Reise nie vergessen. Am Tag der Abreise hatte ich zum ersten Mal unser Baby gesehen – eine winzige kleine Bohne mit einem schlagenden Herzen in der neunten Schwangerschaftswoche.










