Brotzeit mit Radieschen, Hummus und Fleischpflanzerl auf der Wiesn

Die erste Wiesn ohne Alkohol

Zwei Wochen war es her, dass ich diesen positiven Schwangerschaftstest in der Hand gehalten hatte. Zwei Wochen, in denen ich eigentlich noch gar nicht richtig verstanden hatte, was da gerade passierte. Und gleichzeitig lief mein normales Leben einfach weiter. Mein Pflichtpraktikum für die Uni hatte gerade erst begonnen und ich musste morgens weiterhin aufstehen, zur Arbeit fahren und irgendwie versuchen, mich auf das zu konzentrieren, was ich dort eigentlich machen sollte. Nur dass ich jetzt bei allem im Hinterkopf hatte: Ich bin schwanger.

Und dann stand auch noch die Wiesn vor der Tür. Mit der Arbeit. Mein erster Gedanke war ehrlich gesagt: Muss ich da jetzt wirklich hin?

Banner am Eingang zum Oktoberfest

Schwanger x 3 auf der Wiesn

Jetzt ist sie schon fast wieder eine Woche rum, die Wiesn (sprich “Oktoberfest” für die Nicht-Münchner). Die Fahrgeschäfte werden schon fleißig wieder zerlegt, immer, wenn ich aus dem Haus gehe, fahren große LKWs beladen mit bunten Achterbanteilen an mir vorbei. Der Duft nach gebrannten Mandeln hat sich sowieso schon längst wieder gelegt. Dafür sind auch die Heerscharen an Touristen und sonstigen Betrunkenen, die durch unsere Gegend wackeln wieder fort und ein bisschen Ruhe ist eingekehrt.

Macht es gut…!

Nachdem meine Beiträge auch immer sporadischer geworden sind, verabschiede ich mich heute vom Blogger-Team! Wir sind immer noch zu viert, werden es nach unseren 1,5 Jahren mit zwei Kindern wohl auch für immer bleiben. Wir haben zwei wundervolle, gesunde Mädels, sind Anfang/Mitte dreißig und leben in München. Der Spagat zwischen genug Geld verdienen um Miete und Rechnungen zu begleichen und genug Zeit für die Kinder zu haben ist eine ganz schöne Herausforderung (als Grafikerin und Sozialpädagoge).