Blick über den belebten Marienplatz in München mit Mariensäule, Frauenkirche und dem Neuen Rathaus.

Servus München: Mit Familie von der Großstadt in die Kleinstadt

Als der freundliche Schreiner heute die Arbeitsplatte in unserer alten Küche erneuern wollte, wurden die Nachbarn neugierig. „Ziehen die aus?“ „Nein, es wird nur etwas ausgetauscht“, erklärte er ruhig. Viele wissen natürlich, dass wir uns schon seit langem nach einer…
Eingangsbereich der urologischen Ambulanz im Klinikum Rechts der Isar.

Unser Kleinkind hat einen Nierenstein

Als ich den Urinbeutel neben Alinas Bett hängen sah, fühlte ich mich schlagartig um fast vier Jahre zurückversetzt. Nach ihrer Geburt lag ich mit einem Liquorleck selbst im Krankenhausbett, während meine neugeborene Tochter neben mir schlief. Nun lag ich wieder neben ihr – doch diesmal war nicht ich die Patientin, sondern sie. Und das alles wegen eines fünf Millimeter großen Nierensteins.

Die Geburt der Medizinfee

„Wenn du dein Medikament nimmst, dann kommt die Medizinfee!“ Mit diesem Satz löste meine große Tochter ein Problem, an dem wir Erwachsenen zuvor gescheitert waren: Denn Alina wollte ihr Antibiotikum nicht nehmen. Dieser spontane Einfall wurde zur Geburtsstunde der Medizinfee – und zeigte mir einmal mehr, welche Kraft Fantasie im Familienalltag haben kann.

Zwischen Laptop und Schnuller – Arbeiten im Mama-Alltag mit Kindern

Kinder und Karriere: Warum Vereinbarkeit im Alltag oft nicht funktioniert

Es ist der 31. März. Und ich habe diesen Monat exakt null Beiträge geschrieben.

Dabei hatte ich Pläne. Wirklich! Themenlisten, Notizen, passende Fotos und halbfertige Gedanken zwischen Wäschebergen, Spucktüten und Einschlafbegleitung. Ich sah mich schon mit einer Tasse Tee am Laptop sitzen – produktiv, wach, inspiriert.

Kind fährt mit Laufrad im Park – ein Moment kindlicher Entwicklung im eigenen Tempo

Kindliche Entwicklung: fördern oder begleiten?

Die kindliche Entwicklung hat ihr ganz eigenes Tempo. Das habe ich besonders in den letzten acht Jahren, seit ich Mama bin, gelernt. Während ich bei meiner Erstgeborenen noch gern in Ratgebern wie „Oje, ich wachse“ blätterte, lösten diese bei mir mit dem zweiten Kind vor allem eines aus: Stress.

Ich wollte mich nicht mehr danach richten, wann mein Kind was können müsse, wann Entwicklungsschübe stattfinden oder die ersten Zähne kommen. Meine Erfahrung – und die vieler Familien in meinem Umfeld – hat mir gezeigt: Es kommt, wenn es kommt. Und: Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.