Mein erster Frauenarzttermin stand an. Ich war mittlerweile in der 8. Schwangerschaftswoche und nach den letzten Wochen, in denen ich eigentlich nur diesen positiven Test und meine eigenen Gedanken dazu hatte, war ich ziemlich nervös.
Die erste Wiesn ohne Alkohol
Zwei Wochen war es her, dass ich diesen positiven Schwangerschaftstest in der Hand gehalten hatte. Zwei Wochen, in denen ich eigentlich noch gar nicht richtig verstanden hatte, was da gerade passierte. Und gleichzeitig lief mein normales Leben einfach weiter. Mein Pflichtpraktikum für die Uni hatte gerade erst begonnen und ich musste morgens weiterhin aufstehen, zur Arbeit fahren und irgendwie versuchen, mich auf das zu konzentrieren, was ich dort eigentlich machen sollte. Nur dass ich jetzt bei allem im Hinterkopf hatte: Ich bin schwanger.
Und dann stand auch noch die Wiesn vor der Tür. Mit der Arbeit. Mein erster Gedanke war ehrlich gesagt: Muss ich da jetzt wirklich hin?
Der positive Schwangerschaftstest
Ich hatte absolut nicht damit gerechnet …
Eigentlich war Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt kein Thema, das gerade besonders viel Raum in meinem Leben eingenommen hätte. Ich war 29, mitten im Studium, arbeitete in der Nachtgastro und war es gewohnt, dass meine Tage und Nächte manchmal ziemlich anders liefen als bei anderen Menschen. Ausschlafen, arbeiten, feiern, lernen, Freunde treffen – alles ziemlich spontan und sehr selbstbestimmt. Und genau so mochte ich es.
Verzicht als Geschenk
Auf jegliches Rauchen, Passivrauchen, jeglichen Alkohol und auch auf Koffeinhaltiges verzichte ich zur Zeit als Geschenk für meinen Körper, weil er meinem Kind darin zur Zeit ein Zuhause ist. Ja, ich weiß: Zigaretten und Kaffee sind nicht wirklich gleichzusetzen, weil Rauchen ebenso wie Alkohol absolut nicht okay ist in der Schwangerschaft, Kaffee in Maßen ab und zu aber schon.
Zwei Jahre: Das Wunder des Lebens
Zwei Jahre ist es nun schon wieder her das unser Wunder des Lebens das Licht der Welt erblickt hat.
Ich durfte euch damals mitnehmen auf die spannende Reise meiner Schwangerschaft und die ersten Monate mit Baby.
Ein Stück Freiheit zurück
Der Mai ist mehr oder weniger an mir vorbei gezogen. Nicht nur durch die Lockerung bekommen wir ein Stück Freiheit zurück. Ich habe abgestillt und auch das fühlt sich wie ein Gewinn an Freiheit an.
Die Sonne hinter den Wolken sehen
Der November ist grau in grau. Drinnen und Draußen. Dank meiner Hebamme kann ich wieder die Sonne hinter den Wolken sehen.
Habe ich eine Wochenbettdepression? Nein, ich bin nur mit meiner körperlichen Situation überfordert. Der November ist einfach ein grauer Monat und ich bin mehr oder weniger ans Drinnen gefesselt, da ich so wenig wie möglich laufen soll. Damit meine Geburtsverletzung
Kinder ändern dich
Ich muss immer wieder an die erste Schwangerschaft denken und daran, was sich seitdem getan hat. Für mich hat sich das damals irgendwie unwirklich angefühlt und so richtig verstanden, was da passiert, habe ich das wohl erst mit der Geburt unserer Tochter. Heute unterstütze ich meine Partnerin während der Schwangerschaft deutlich stärker. Ja, Kinder ändern dich.
Alkohol- und rauchfrei auf dem Herbstfest
Was gibt es schöneres als ein paar Stunden an einem goldenen Herbsttag die Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und über’s Volksfest zu schlendern. Zeit nur für die Mädels, denn diese werde ich in den nächsten Wochen erstmal nicht mehr in dem Umfang für sie haben … aber auch das bekommen wir hin.
16.1.2014 Es schreit nach Rotwein!
Es gibt sie. Die Tage, an denen ich wirklich Bock hätte, mich mit einigen Gläsern Rotwein zu bespaßen. Momentan sind diese Tage sogar recht häufig. Bei uns ist gerade sehr viel los Zuhause und darunter ist auch so mancher emotionaler Stress, der sich leider nicht vermeiden lässt.










