Meine Schwangerschaft wurde langsam immer sichtbarer und auch immer realer. Inzwischen hatte ich es auch meiner Familie erzählt. Das war sehr schön, allerdings hatte niemand wirklich damit gerechnet. Und ich hatte das Gefühl, dass alle diese Nachricht erst ein bisschen sacken lassen mussten.
Milchreis statt Prosecco Frühstück
Meine beste Freundin aus den USA kam zu Besuch. Mit ihrer kleinen Tochter Grace. Wir sind eine Freundesgruppe aus sechs Frauen und versuchen, es irgendwie hinzubekommen, dass wir uns trotz unterschiedlicher Wohnorte und Leben regelmäßig sehen. Bisher ist sie die Einzige mit Kind. Wir anderen stecken noch im Studium, machen eine Ausbildung, promovieren, studieren im Master oder sind teilweise noch ganz neu auf der Suche danach, was wir eigentlich machen wollen.
Die erste Wiesn ohne Alkohol
Zwei Wochen war es her, dass ich diesen positiven Schwangerschaftstest in der Hand gehalten hatte. Zwei Wochen, in denen ich eigentlich noch gar nicht richtig verstanden hatte, was da gerade passierte. Und gleichzeitig lief mein normales Leben einfach weiter. Mein Pflichtpraktikum für die Uni hatte gerade erst begonnen und ich musste morgens weiterhin aufstehen, zur Arbeit fahren und irgendwie versuchen, mich auf das zu konzentrieren, was ich dort eigentlich machen sollte. Nur dass ich jetzt bei allem im Hinterkopf hatte: Ich bin schwanger.
Und dann stand auch noch die Wiesn vor der Tür. Mit der Arbeit. Mein erster Gedanke war ehrlich gesagt: Muss ich da jetzt wirklich hin?
Der positive Schwangerschaftstest
Ich hatte absolut nicht damit gerechnet …
Eigentlich war Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt kein Thema, das gerade besonders viel Raum in meinem Leben eingenommen hätte. Ich war 29, mitten im Studium, arbeitete in der Nachtgastro und war es gewohnt, dass meine Tage und Nächte manchmal ziemlich anders liefen als bei anderen Menschen. Ausschlafen, arbeiten, feiern, lernen, Freunde treffen – alles ziemlich spontan und sehr selbstbestimmt. Und genau so mochte ich es.
Schwanger! Und jetzt?
So ein wenig werfe ich mir schon vor, keine schöneren Worte gefunden zu haben, um meinem Mann zu sagen, dass er Vater wird. Auch das „Alter Kacke, verdammte Scheiße“ gleich im Anschluss hätte ich mir sparen können
Trinkverhalten. Wer trinkt, gehört dazu.
Ganz ehrlich: Ich kann beim besten Willen nicht mehr rekonstruieren, wie damals eigentlich alles angefangen hat und wie, wann oder wieso mein Trinkverhalten so krass aus dem Ruder gelaufen ist.
Schuld und Scham
Es gibt Momente, die sich im Raum-Zeit-Kontinuum zu verlieren scheinen. Der Moment, als der Schwangerschaftstest positiv ausfiel, war so einer. Schuld und Scham prasseln auf einen ein. Ein Augenblick, auf eine Ewigkeit gedehnt.
Tipps für Schwangere gegen die Hitze
Es ist Sommer, Du bist schwanger und draußen ist es brüllend warm. We feel you! Genau dafür haben wir hier ein paar Tipps gegen die Hitze zusammengestellt, damit Du besser durch die heißen Tage kommst.
Die folgenden Tage veröffentlichen wir immer wieder einen neuen Tipp und erweitern diesen Beitrag.
Essen & Trinken
Seit der Schwangerschaft habe ich keinen einzigen Schluck Alkohol getrunken, wenn man mal von dem einen angeblich alkoholfreien Bier absieht. Ich habe mich schon so sehr daran gewöhnt, nichts zu trinken, dass es mich zuletzt auch gar nicht mehr beschäftigt hat.
Geburtstagsparty-Krise
Während sich alles um mich herum langsam auf Weihnachten einstellt, kreisen meine Gedanken um den Geburtstag von meinem Mann. Soll er feiern, mit oder ohne mir? Gar nicht geht auch nicht. Also man muss dazu sagen, wir sind mal vor unserer ersten Tochter sehr viel ausgegangen, haben beide in der Gastro gearbeitet. Das ist einfach ein Teil von uns, aus den Kreisen kommen auch unsere Freunde.










