Ich heule mir die Augen aus, weil mein Mann zum Baumarkt fährt. Es ist ein wunderschöner Sommermorgen. Ich füttere die Katzen, gieße die Blumen und freue mich über die Sonne. Nach dem Frühstück sagt mein Mann, dass er jetzt zum Baumarkt müsse. Und ich weine – wie ein Baby. Ohne es kontrollieren oder logisch erklären zu können. Ich kann nicht mit, habe noch etwas anderes zu erledigen.
Also bleibe ich zurück mit meinem irrationalen Kummer, der schon fast wieder komisch wirkt. Das sind dann wohl die berühmten Schwangerschaftshormone.
Sowas wie Nachwehen
Die ersten Tage daheim mit unserer Tochter waren voll. Nachwehen, vollgepackt, erfüllt, überfüllt mit Emotionen, Impressionen und Chaos. Wie Ebbe und Flut wechselten sich Glück und Freude regelmäßig mit Angst und Sorge um das kleine Wesen ab.
Wenn das Karma zuschlägt
Ist es das jetzt, das Karma? Der Ausgleich, die Vergeltung für all die Male, in denen ich, nicht zurecht, gerade nochmal davongekommen bin? Schlägt der angesammelte Karma-Kredit nun auf einmal, mit voller Wucht zu?
Kein leichter Start ins Leben
Von der schweren Geburt habe ich euch im letzten Beitrag berichtet, leider war es kein leichter Start ins Leben. Die ersten Tage waren nicht einfach.




