„Mama, ich kann nicht schlafen.“ In ihrem weißen Nachthemd steht meine älteste Tochter plötzlich wie ein Gespenst im Wohnzimmer. Meistens genau dann, wenn ich gerade den ersten Bissen vom (noch warmen) Abendessen nehmen will, etwas erledigen möchte oder versuche, einfach mal kurz durchzuatmen. Feierabend mit Kindern? Gibt’s nicht.
Verzicht als Geschenk
Auf jegliches Rauchen, Passivrauchen, jeglichen Alkohol und auch auf Koffeinhaltiges verzichte ich zur Zeit als Geschenk für meinen Körper, weil er meinem Kind darin zur Zeit ein Zuhause ist. Ja, ich weiß: Zigaretten und Kaffee sind nicht wirklich gleichzusetzen, weil Rauchen ebenso wie Alkohol absolut nicht okay ist in der Schwangerschaft, Kaffee in Maßen ab und zu aber schon.
Neue Routinen & Kaffee in der Schwangerschaft
Heute habe ich begonnen, meine neuen, alkoholfreien Routinen zu etablieren. Statt der üblichen Biergartenbesuche mit Freunden habe ich mich für entspannte Kaffeetreffen entschieden. Es ist erstaunlich, wie viel man auch ohne Alkohol genießen kann.
Mein Traum vom Trinken
Ich wünschte, ich könnte sagen, dass Alkohol in meiner Schwangerschaft keine Rolle gespielt hat. Dass ich keinen großartigen Gedanken verloren habe an Alkohol in diesen neun Monaten. Auch wenn ich nichts getrunken habe, nachdem ich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielt: Der Alkohol war immer präsent. Seine Abwesenheit war immer präsent, in Form von Alkoholalbträumen.
Endlich wieder Kaffeegenuß
Kaffeekränzchen mit den Jungs
Die Arbeit macht mich zur Zeit so fertig, dass ich kaum noch zu was anderem komme. Ein Kollege hat aufgehört und ich durfte gleich seine Projekte übernehmen. Spannend ist es ja, aber auch so viel Neues! So viel worauf ich achten muss, das ich erledigen muss, abheften, Leute anschreiben, bestellen, überprüfen, drängen, beschweren, selten loben. Und immer wieder die Kaffeerunde.







