Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Während noch die letzten Plätzchenkrümel auf dem Tisch liegen und die Kindergartenferien mich fordern, nehme ich mir am Abend einen Moment zum Innehalten. Ich reflektiere und teile meinen Jahresrückblick & Neujahrswünsche als Mama bei Tannenbaumglanz und Kerzenschein.
Weihnachtsmann oder Christkind – wer bringt die Geschenke?
Seit einigen Tagen stelle ich mir die Frage: Weihnachtsmann oder Christkind – Wer bringt bei uns die Geschenke? Heute, an Weihnachten, sollte ich mich entscheiden. Kurzzeitig hatte ich mich gefragt, ob ich überhaupt diese Phantasiewelt aufmache oder einfach bei der Realität bleibe. Im Kindergarten bekommt er allerdings die Geschichten von beiden Wesen mit und so knüpfe ich daheim an.
Fremdbestimmung und Stillstand im Mama-Alltag
Die vergangenen Wochen fühlten sich an wie erzwungener Stillstand – fremdbestimmt durch Krankheitswellen, schulfreie Tage und all die zusätzlichen Vorbereitungen rund um Advent und Weihnachten. Dann heißt es als Mama: Funktionieren und irgendwie den Alltag bewältigen. Oft hatte ich dabei das Gefühl: „Alles steht still.“
Gleichzeitig wuchs die Überforderung. Denn, während mein Alltag gefühlt auf Pause drückt, arbeitet nur eines unermüdlich weiter: meine To-do-Liste.
Diagnose neurodivergent
Kürzlich sitze ich in der Familienberatung, zu der ich regelmäßig gehe. Ich spreche dort über meine Herausforderungen in der Mutterschaft, mit meinem neuen „Ich“ und auch mit meinem Sohn. Plötzlich höre ich über meinen Sohn die Diagnose neurodivergent. Vielmehr ist es aktuell eine Vermutung, der ich nachgehen darf und die in mir gemischte Emotionen auslöst.
Die Freunde unserer Kinder
Wenn die Freunde unserer Kinder zu Besuch kommen, heißt es für mich erst mal: tief Luft holen. Denn in unserer Zweizimmerwohnung ist jedes zusätzliche Kind eine kleine Belastungsprobe – für die Nachbarn, für meine Nerven und für die Ordnung, die sowieso nie lange hält.
Tanzen mit Baby – Nähe, Bindung, Sprachentwicklung
Also ich kann ja absolut nicht tanzen, habe nie einen Tanzkurs gemacht und kann keinen einzigen vorführtauglichen „Tanzmove“. Aber was ich kann; intuitive Bewegung und mich ganz und gar auf Musik einlassen. Ohne viel Nachdenken, ohne dass ich dabei etwas können oder es gut aussehen muss, bin ich sehr begeisterungsfähig wenn es um Melodien und Beats geht. Ganz und gar bei mir, in meinem Körper und in dem Moment sein; das möchte ich an mein Baby weitervermitteln.
Alternative Wohnprojekte für Familien
Gemeinsam – statt einsam. Dieses Motto greift spätestens, wenn man eine Familie gründet. Aber warum sind alternative Wohnprojekte für Familien so spannend? Ich denke, weil die gegenseitige Unterstützung so viel Wert ist und das „Dorf“ den Kindern und Eltern hilft. Sowohl in der persönlichen Entwicklung als auch in der Organisation des Alltags und im Teilen von schönen Erlebnissen. Echte Verbindung in der Tiefe. Ich bin auf der Suche nach unserem Wohnprojekt.
Rückbildung nach der Geburt
Früher dachte ich, Rückbildungkurse seien einfach „Sport nach der Geburt“. Heute weiß ich, dass es um viel mehr geht: Um Achtsamkeit, Körperbewusstsein und Selbstliebe. Es geht darum seinen Körper und sich selbst nach der Schwangerschaft mit Dankbarkeit anstelle von Druck zu begegnen.
Ein Baby und vier Katzen
Ich weiß von so einigen Paaren, die ihre Katzen kurz nach der Geburt des ersten Kindes in ein anderes Zuhause gegeben haben, das fand‘ ich immer schlimm – doch ganz ehrlich: Jetzt kann ich das fast verstehen.
Sind Kinder Lärmbelästigung?
Ist „Kinderlärm“ wirklich Lärm – oder nur der ganz normale Familienwahnsinn? Bum-bum-bum ertönt es dumpf von der Wohnung über uns.










