Nach den erholsamen Feiertagen und der großen Verkündung kehrte ich in meinen Arbeitsalltag zurück. Ich arbeite nach wie vor in der Kreativbranche, die mich oft fordert, aber auch erfüllt. Meine Kollegen haben es mittlerweile bemerkt – die ein oder andere fragt schon vorsichtig, wann ich denn in den Mutterschutz gehen werde.
Der Beginn meines „Dry December“
Dry January wieder verpasst
Nachdem ich den „Dry January“ dieses Jahr verpasst habe und meinen Erfahrungen im Wirtshaus und dem ständigen Fragen warum ich keinen Alkohol trinke (sic!) habe ich mich entschlossen, einen „Dry December“, meinen “trockenen Dezember” zu starten.
Und plötzlich bin ich nur noch Mama!
Paul ist jetzt 6 Monate alt, und ich bin immer noch erstaunt, wie sehr sich mein eigenes Leben durch ihn geändert hat. Ich arbeite nicht mehr, bin nur mit ihm Zuhause und überwiegend mit Stillen, Füttern, Wickeln und solchen Sachen beschäftigt. Immerhin habe ich das Stillcafé und noch eine Pekip-Gruppe, aber da geht es natürlich hauptsächlich um die Babys – ich selbst bin überall nur noch „die Mama von …“!
Teil 2: mehr von Arbeitsfeiern, After Work und dem Gläschen Sekt
Jetzt mal im Ernst, warum muss ich mich eigentlich dafür rechtfertigen, dass ich am Arbeitsplatz um 10 Uhr morgens kein Rauschmittel konsumieren möchte? Egal in was für Mengen, wenn ich danach noch sieben Stunden hoch konzentriert und penibel genau mikroskopisch kleine Volumina pipettieren muss?
Teil 1: Von Arbeitsfeiern, After Work und dem Gläschen Sekt
Der Fragen-Klassiker, wenn es um Alkohol, Job und Schwangerschaft geht: Was macht man auf der Weihnachtsfeier, beim Osterbrunch, beim Sommerfest, wenn man seine Schwangerschaft noch nicht verkündet hat.
Mein Traum vom Trinken
Ich wünschte, ich könnte sagen, dass Alkohol in meiner Schwangerschaft keine Rolle gespielt hat. Dass ich keinen großartigen Gedanken verloren habe an Alkohol in diesen neun Monaten. Auch wenn ich nichts getrunken habe, nachdem ich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielt: Der Alkohol war immer präsent. Seine Abwesenheit war immer präsent, in Form von Alkoholalbträumen.
Endlich Babyfeeling – Angekommen im Mutterschutz
Licht am Ende des Lockdown-Tunnels
Darf ich Alkohol vermissen?
Ich habe lange hin und her überlegt, wie ich an diesen Beitrag herangehe. Oft war ich kurz davor, den Laptop zu öffnen und mit dem Schreiben zu beginnen und dann hat mich doch immer wieder irgendwas davon abgehalten. Doch nun ist es an der Zeit, meine Gedanken und Gefühle endlich einmal auf Papier – bzw. wohl eher auf den Bildschirm – zu bringen. Dazu aber erstmal zurück an den Anfang.










