Schwarz-weiß Foto einer Frau, die traurig auf dem Bett liegt, mit dem Kopf auf ihren verschränkten Armen

Wie ein Baby

Ich heule mir die Augen aus, weil mein Mann zum Baumarkt fährt. Es ist ein wunderschöner Sommermorgen. Ich füttere die Katzen, gieße die Blumen und freue mich über die Sonne. Nach dem Frühstück sagt mein Mann, dass er jetzt zum Baumarkt müsse. Und ich weine – wie ein Baby. Ohne es kontrollieren oder logisch erklären zu können. Ich kann nicht mit, habe noch etwas anderes zu erledigen.
Also bleibe ich zurück mit meinem irrationalen Kummer, der schon fast wieder komisch wirkt. Das sind dann wohl die berühmten Schwangerschaftshormone.

Mutter, Vater und Kind Hand in Hand auf einem Feldweg

Eltern sein, Paar bleiben

Eltern sein und ein Paar bleiben ist nicht immer leicht – vor allem nicht, wenn wegen mangelnder Kinderbetreuung kaum Zeit und Raum für einen selbst oder gar als Paar bleibt. Eine angespannte Stimmung und Streitereien sind da vorprogrammiert. Immer wieder stellte ich mir in den letzten Jahren die Frage: Was ist dann besser für die Kinder – Trennung oder an der Beziehung festhalten und daran arbeiten?