Nach einem Monat der Schwangerschaft beginne ich, mich in meiner neuen Rolle zurechtzufinden. Die anfängliche Angst vor Veränderung weicht einer tiefen Akzeptanz und Vorfreude auf das, was kommt. Ich habe gelernt, dass Anpassungsfähigkeit und Offenheit für neue Erfahrungen entscheidend sind.
Und das Wissen: ich werde Mama! Einfach unglaublich …
Schuld und Scham
Es gibt Momente, die sich im Raum-Zeit-Kontinuum zu verlieren scheinen. Der Moment, als der Schwangerschaftstest positiv ausfiel, war so einer. Schuld und Scham prasseln auf einen ein. Ein Augenblick, auf eine Ewigkeit gedehnt.
Das Ende des Pappstreifens, der Anfang des neuen Lebens
Ich tauche das Ende des Pappstreifens in den vollen Becher, zähle die Sekunden, die der Wecker im Bad tickt (ja, wir benutzen noch analoge, tickende Uhren), bloß nicht zu lang, bloß nicht zu kurz. Eigentlich bin ich ja nur übervorsichtig. Oder?
21.04.2013 – Mozart für den Bauch, ähhh… das Baby
Mein Vater hat mir eine CD-Box mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart geschickt – angeblich wirkt sich diese Musik positiv auf die Gehirnentwicklung des Ungeborenen aus; das kann nämlich mittlerweile richtig gut hören (mein Vater ist Neurologe, also glaube ich…