
Weihnachten. Ich liebe Weihnachten. Die ganze Familie, viel Essen, Weihnachtsbaum, Geschenke und gaaanz viel Liebe. Und vor allem unser erstes Weihnachtsfest mit Baby.

Weihnachten. Ich liebe Weihnachten. Die ganze Familie, viel Essen, Weihnachtsbaum, Geschenke und gaaanz viel Liebe. Und vor allem unser erstes Weihnachtsfest mit Baby.
Juhu, der dritte Monat! Die Schallmauer ist durchbrochen und jetzt kann ich’s endlich erzählen. Meine Eltern, meine Schwester und meine drei besten Freundinnen wissen bereits, dass ich schwanger bin. Jetzt war es an der Zeit, den Chef und unseren Freundeskreis einzuweihen. Diese Woche durfte ich diese wunderbare Aufgabe erledigen. Und wisst ihr was? Ich hab es genauso gemacht wie ich es mir von meinen Freundinnen gewünscht hätte. Ich weiß nämlich aus der Zeit als Nicht-Schwangere mit jahrenlangen Kinderwunsch ganz genau, was nervt.
Langsam spielt sich alles ein. Wir sind ein ziemlich gutes Team, muss ich sagen. Alles klappt hervorragend. Mein Freund konnte sich nicht frei nehmen. Jetzt, in der Vorweihnachtszeit, ist in der Bäckerei die Hölle los und deswegen bin ich Nachts ganz alleine. Aber das macht mir nicht wirklich was aus.
Es gibt zwei Fragen, die mir gefühlt jeder stellt und die mir langsam ganz schön auf den Geist gehen. Es scheint, dass der Einfallsreichtum, wie oder über was man mit Schwangeren reden könnte ziemlich begrenzt ist.
“Tritt das Baby auch fleißig?”

Nachdem meine Beiträge auch immer sporadischer geworden sind, verabschiede ich mich heute vom Blogger-Team! Wir sind immer noch zu viert, werden es nach unseren 1,5 Jahren mit zwei Kindern wohl auch für immer bleiben. Wir haben zwei wundervolle, gesunde Mädels, sind Anfang/Mitte dreißig und leben in München. Der Spagat zwischen genug Geld verdienen um Miete und Rechnungen zu begleichen und genug Zeit für die Kinder zu haben ist eine ganz schöne Herausforderung (als Grafikerin und Sozialpädagoge).
Wir setzen uns teilweise sehr unter Druck, alles perfekt zu lösen. Sei es die Betreuung für die Kinder, ob, wann, wo. Wie arbeiten wir, damit wir natürlich einerseits unsere Rechnungen zahlen können, andererseits so viel Zeit wie möglich mit den Kindern verbringen können.
In letzter Zeit war viel los: Die Große ist 5 Jahre alt geworden. Wahnsinn, sooo groß ist sie jetzt schon! Wir machen uns jetzt tatsächlich darüber Gedanken, dass sie nächstes Jahr in die Schule kommt.
Immer noch ereignislos wohnt die kleine, wahrscheinlich Lina, im Bauch. Ich weiß schon eine Weile, dass sie in der richtigen Startposition, nach unten gedreht, ihre letzte Zeit noch genießt. Inzwischen ist alles soweit erledigt, die Steuererklärung ist abgegeben, alle Anträge sind vorbereitet, es darf also rein theoretisch losgehen.
So sehr wir uns alle das zweite Kind wünschen und die Kleine sich auf ihre Schwester freut, so sehr genießen wir gerade noch einmal unsere Dreisamkeit im Zuhause-Urlaub.