Für mich sind jegliche Feiertage ohne Familie emotional fordernd. Es sind diese Tage, an denen ich merke, dass ich allein auf dieser Welt bin. Um mich herum kommt an feierlichen Anlässen natürlicherweise die Familie zusammen. Natürlich ist jetzt mein Sohn bei mir, aber es ist eben kein Erwachsener, mit dem ich mich auf Augenhöhe austausche. Der Wunsch nach Gemeinschaft, Nähe und einem festen Platz ist besonders an den Feiertagen groß.
Schuld und Scham
Es gibt Momente, die sich im Raum-Zeit-Kontinuum zu verlieren scheinen. Der Moment, als der Schwangerschaftstest positiv ausfiel, war so einer. Schuld und Scham prasseln auf einen ein. Ein Augenblick, auf eine Ewigkeit gedehnt.
Feiertagtraditionen mit Baby – was bleibt übrig?
Traditionell gibt es in der Weihnachtszeit viel zu essen und bei darüber hinaus wird bei vielen auch nicht am Alkohol gespart. Da nehme ich mich selber auch nicht aus. Jetzt, mit Baby bzw. bereits letztes Jahr während meiner Schwangerschaft ändern sich diese Traditionen. Was bleibt von den Dingen, die man früher für unverzichtbar hielt?
Es weihnachtet sehr…
Ich habe mich ja schon sehr auf die Weihnachtszeit gefreut. Amélie ist mit ihren drei Jahren schon so richtig voller Vorfreude gewesen, einen Adventskalender hatten wir auch das erste Jahr und das Weihnachtsfest war der Höhepunkt von drei Wochen Säckchen aufmachen, backen, vorbereiten und beschenken.