Alleinerziehend in den Sommerferien – wohin mit uns?

Drei Wochen Ferien, viele Möglichkeiten – und gleichzeitig die Frage, was davon überhaupt machbar ist. Was machen wir? Was kann ich mir leisten? Und wie werden die Sommerferien nicht nur für meinen Sohn schön, sondern vielleicht auch ein bisschen erholsam für mich? Alleinerziehend in den Sommerferien – wohin mit uns?

Blick über den belebten Marienplatz in München mit Mariensäule, Frauenkirche und dem Neuen Rathaus.

Servus München: Mit Familie von der Großstadt in die Kleinstadt

Als der freundliche Schreiner heute die Arbeitsplatte in unserer alten Küche erneuern wollte, wurden die Nachbarn neugierig.

„Ziehen die aus?“

„Nein, es wird nur etwas ausgetauscht“, erklärte er ruhig.

Viele wissen natürlich, dass wir uns schon seit langem nach einer größeren Wohnung umschauen. Zu viert in einer Zweizimmerwohnung zu leben, ist auf Dauer eben nicht ganz einfach. Und so dachten wohl auch unsere Nachbarn, dass die Arbeiten in unserer Küche mit einem bevorstehenden Auszug zusammenhängen könnten.

Mutter mit Baby und Kind vor einem Tempel auf Bali

Fernreise mit Baby

„Das geht doch nicht“, „viel zu anstrengend“ – als ich mich entschied, mit Baby und Kindergartenkind nach Bali und Malaysia zu verreisen, hörte ich einige skeptische Stimmen. Selbst mein Onkel, der bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren auf Fernreise ging, meinte, dass man damit doch warten sollte, bis die Kinder größer seien. Für ihn wäre es zu stressig gewesen, als meine Cousins noch im Alter meiner Kinder waren.

Mama mit Kind, Alleinerziehende Mama

Alleinerziehend – zwischen Vorurteilen und Wirklichkeit

Alleinerziehend – zwischen Vorurteilen und Wirklichkeit ist für mich ein Thema, das mich immer wieder im Alltag begleitet. Ich habe kein Problem damit, alleinerziehend zu sein, und ich schäme mich auch nicht dafür. Mein Sohn und ich sind eng verbunden. Was mich zunehmend beschäftigt, ist etwas anderes: was andere Menschen mit dem Wort „alleinerziehend“ verbinden und welche Erwartungen, Vorurteile und Bewertungen damit einhergehen.

Eingangsbereich der urologischen Ambulanz im Klinikum Rechts der Isar.

Unser Kleinkind hat einen Nierenstein

Als ich den Urinbeutel neben Alinas Bett hängen sah, fühlte ich mich schlagartig um fast vier Jahre zurückversetzt. Nach ihrer Geburt lag ich mit einem Liquorleck selbst im Krankenhausbett, während meine neugeborene Tochter neben mir schlief. Nun lag ich wieder neben ihr – doch diesmal war nicht ich die Patientin, sondern sie. Und das alles wegen eines fünf Millimeter großen Nierensteins.

See, ertrinken, Hand

Mein Kind wäre beinahe ertrunken

Es gibt Momente, die sich für immer in das Gedächtnis einbrennen. Besonders seitdem ich Mutter bin, steht häufiger für Sekunden oder Minuten die Zeit still. Am Wochenende war wieder eine dieser Situationen. Wir waren mit unseren Freunden erneut auf einem Camping-Wochenende im Chiemgau, wie schon 2 Wochen zuvor. Genau an dem See, an dem wir bereits waren. Die Kinder kannten ihn also schon und doch passierte es: Mein Kind wäre beinahe ertrunken.

Die Geburt der Medizinfee

„Wenn du dein Medikament nimmst, dann kommt die Medizinfee!“ Mit diesem Satz löste meine große Tochter ein Problem, an dem wir Erwachsenen zuvor gescheitert waren: Denn Alina wollte ihr Antibiotikum nicht nehmen. Dieser spontane Einfall wurde zur Geburtsstunde der Medizinfee – und zeigte mir einmal mehr, welche Kraft Fantasie im Familienalltag haben kann.