
Bevor man schwanger wurde lächelte man milde und nickte mitfühlend, wenn bereits schwangere Freundinnen oder Bekannte von ihrem größten Leid, der Morgenübelkeit, erzählen. Bei Filmen saß man kopfschüttelnd vor dem Fernseher und amüsierte sich köstlich, wenn die schwangere Protagonistin wie von der Tarantel gestochen zur nächsten Toilette rennt und fragt sich als Unwissende dann, ob das denn wirklich soooo schlimm sein kann.
Dann wird man selbst schwanger und weiß plötzlich: Ja, kann es.


Eine Zwillingsschwangerschaft scheint nicht so easy zu sein. Ich wurde nun ja von der Kinderwunschklinik wieder zurück an meine Frauenärztin überwiesen und die macht jetzt schon ziemlich Stress. Wir haben die Termine für die nächsten Monate bereits im voraus festgelegt und zwar alle zwei Wochen. Der Grund: Doppelte Risikoschwangerschaft und um eine Hebamme soll ich mich auch schon kümmern… Echt jetzt!? Und dann wurde ich eines Besseren belehrt.
Dieser Ultraschall war für meinen Mann der absolute Durchbruch. Und für mich rückt das Glück immer näher. Heute klopften im Ultraschall beide Herzchen und mein Mann und ich machen den ganzen Tag nichts anderes außer Freudensprünge. Allerdings war Chris zunächst doch leicht schockiert, als bei ihm der Groschen fiel, dass wir tatsächlich Zwillinge erwarten.



